Maulwurf bekämpfen

Es gibt unterschiedliche Möglichkeiten zum Maulwurf Bekämpfen. Entweder greifen Sie auf alt bewährte Hausmittel zurück, oder Sie suchen sich Hilfe im Fachhandel.

Sowohl bei den Hausmitteln, wie auch beim Maulwurfschreck gibt es Tipps, die nicht den gewünschten Erfolg bringen. Deswegen sollten Sie nicht gleich nach dem ersten Versuch verzagen, sondern noch weitere Möglichkeiten zum Maulwurf bekämpfen ausprobieren.

Es gibt Tiere, die sich bei lauten Geräuschen rasch in ihrer Ruhe gestört fühlen und daraufhin Ihren Garten verlassen und das Weite suchen. Andere Maulwürfe hingegen lassen sich durch ein Windspiel oder durch Kinderschreien nicht so leicht aus der Ruhe bringen, reagieren dafür aber umso empfindlicher auf einen ihnen unangenehmen Geruch.

So wie wir Menschen unterschiedlich gestrickt sind, sind auch die Maulwürfe nicht alle gleich, was ihre Vorlieben und ihre Abneigungen betrifft. Probieren Sie verschiedene Hausmittel oder unterschiedliche Mittel aus dem Fachhandel aus.

Maulwurf natürlich bekämpfen

Weil der Maulwurf unter Naturschutz steht, darf er weder getötet, noch verletzt werden. Maulwurf Bekämpfen bedeutet deswegen, dass das Tier durch unangenehme Gerüche vertrieben wird oder, dass Sie ihn durch Lärmbelästigung loswerden. Dazu können Sie sich entweder im Fachhandel mit diversen Mitteln eindecken, oder Sie greifen auf alt bewährte Hausmitteln zurück.

  • Das Fangen und anschließende Umsiedeln des Maulwurfs ist ebenfalls verboten.
  • Wer diesem Gesetz zuwider handelt, macht sich strafbar.
  • Wer aber eine behördliche Genehmigung erhält, darf ihn fangen (siehe Maulwurffalle selber bauen). Dabei ist jedoch immer zu beachten, dass Sie dem Tier kein Leid zufügen dürfen. Es ist nicht erlaubt, das eingefangene Tier zu töten oder zu quälen.
  • Das heißt, dass Sie, während sich der Maulwurf in Ihrer Gefangenschaft befindet, für sein Wohlergehen verantwortlich zeichnen. Der Maulwurf muss in der Falle ausreichend Luft bekommen. Er muss etwas zu Essen vorfinden, damit er nicht verhungert und er darf nicht frieren. Deswegen sollten Sie die Falle mit Stroh auslegen.
  • Damit das Tier nicht lange leidet, sollten sie die Falle regelmäßig kontrollieren. Dass Sie es anschließend an einem geeigneten Ort aussetzen, versteht sich von selbst.

Maulwurf

Maulwurf mit Buttersäure bekämpfen

Buttersäure heißt auch Butansäure und wird hauptsächlich in der Industrie zur Herstellung von Kunststoffen verwendet. Ihren Namen hat die Säure, weil sie nach ranziger Butter riecht. Der unangenehme Geruch geht nicht nur der menschlichen Nase gegen den Strich. Auch der Maulwurf und die Wühlmaus nehmen bei diesem Gestank Reißaus.

  1. Wenn Sie den Maulwurf bekämpfen möchten, besorgen Sie die übel riechende Fettsäure.
  2. Nachdem Sie die Maulwurfshügel im Garten gezählt haben, tränken Sie genau so viele Stofflappen, wie Maulwurfshügel vorhanden sind, mit der farblosen Flüssigkeit.
  3. Dann schieben Sie die Erde der Maulwurfshügel vorsichtig beiseite, bis der Gang sichtbar ist.
  4. Anschließend können Sie mithilfe eines Stockes bei jedem Hügel einen getränkter Lappen tief in den Maulwurfsgang schieben. Um dem unerträglichen Geruch zu entgehen, zieht der Maulwurf genervt weg.

Maulwurf mit Ultraschall verjagen

Auch mit Ultraschall lässt sich der Maulwurf bekämpfen. Da der Mensch Ultraschalltöne nicht hören kann, betrifft diese Lärmbelästigung in erster Linie Tiere mit gutem Gehör. Erzeugt werden die Ultraschalltöne von einem im Fachhandel erhältlichen Gerät, das Maulwurfschreck heißt. Weil das Tier die Ruhe liebt, lässt es sich von dem unangenehmen Geräusch vertreiben.

Beim Kauf sollten Sie unbedingt darauf achten, dass es sich um Ultraschallwellen handelt, mit denen der Apparat arbeitet. Geräte, die Töne mit niederer Frequenz erzeugen, stören nicht nur das Maulwurfsgehör, sondern auch das menschliche. Wenn Sie selbst die Piepstöne nicht hören können, kann es dennoch sein, dass sich Ihre Nachbarn von dem Dauergeräusch genervt fühlen.

Aber auch die Ultraschallgeräte sind nicht unumstritten. Angeblich können sie beim Menschen einen Tinnitus auslösen. Außerdem gibt es außer dem Maulwurf weitere Säugetiere, wie beispielsweise unsere vierbeinigen Haustiere, die sich von einer Dauerbeschallung durch Ultraschall gestört fühlen können.

Lesen Sie vor der Anwendung von Ultraschallgeräten stets die Gebrauchsanweisung sorgfältig durch und graben Sie den Maulwurfschreck in die Erde ein. Schließlich lebt der Maulwurf unter der Erde und sollte auch dort durch das Gerät aus dem Fachhandel gestört werden.

Weitere Tipps zum Maulwurf verjagen

Weitere Hausmittel, die über den Geruchssinn den Maulwurf verjagen, sind Fischköpfe oder auch Benzin oder Rasierwasser:

  • Stecken Sie nach einem ausgiebigen Fischmahl die übrig gebliebenen Fischköpfe einfach in den Erdhügel des Maulwurfganges. Der Maulwurf ärgert sich über den unangenehmen und ihm fremden Geruch und verlässt den Garten.
  • Wenn Sie Benzin oder Rasierwasser zum Maulwurf Bekämpfen anwenden wollen, verbringen Sie, wie bei der Buttersäure, den Geruch mithilfe getränkter Stofflappen in den Maulwurfsgang. Nach kurzer Zeit ist das Tier verschwunden.
  • Um den Maulwurf bei seinem empfindlichen Gehör zu treffen, kann jede Art Lärmbelästigung erfolgreich sein. Dabei ist jedoch zu beachten, dass sich nicht nur das Tier gestört fühlen kann, sondern auch die Nachbarn. Kinder, die schreiend durch den Garten toben, stören den Maulwurf ebenso, wie Pferde, die häufig über die Wiese trampeln.
  • Wer weder Kinder noch Pferde hat, kann aus Metallstäben Windspiele basteln und an mehreren Stellen im Garten in die Erde stecken. Wenn der Wind die Metallstäbe aneinanderschlägt, hilft der entstehende Lärm ebenfalls beim Maulwurf Vertreiben.
  • Last but not least lässt sich auch mit einem wasserdichten Lautsprecher, der an ein Kofferradio angeschlossen und in den Maulwurfshügel gesteckt wird, der Maulwurf vertreiben. Selbst die schönste Musik kann das Tier nicht begeistern, sondern es sucht in seiner Ruhe gestört das Weite.
  • Weitere Hausmittel finden Sie hier: Maulwurf vertreiben